nächste Termine

29. Jänner bis 29. Februar 2024:
Doubles Fun Challenge (Heat2 der IceCrushSeries 2024)

3. März 2024 (Parcours für die Öffentlichkeit gesperrt):
Iron City Ice Crush 2024 (Heat3/Finale der IceCrushSeries 2024)

9. März 2024 (bitte nur Pathfinder-Layout benutzen):
(Heimstunden der Pfadfinder von 13.00 bis 17.00 Uhr)

19. bis 21. April 2024 (Parcours für die Öffentlichkeit gesperrt):
Pannonia Challenge 2024

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das war das 2. Razorback-Doubles (Heat1 der IC-Serie 2024)

Am vergangenen Sonntag dem 28. Jänner fand das 2. Razorback-Doubles (zugleich Heat1 der IceCrush-Serie 2024) bei für Ende Jänner prachtvollem Wetter statt.
Gleich vorweg: großes Dankeschön und zugleich großes Lob an Andreas Trondl, der seine Premiere als Turnierdirektor mit Bravour gemeistert hat.
Mit 29 Doubles-Paare (davon 8 Mix-Paare) war das Turnier fast ausgebucht. Auf unserem roten Tournament-Parcours wurden 2 x 15 Bahnen gespielt.
Der Modus für die erste Runde war „Best Score Alternate Throw“ nach den offiziellen PDGA-Regeln.

Nach dieser Runde führte in der Open-Division ex aequo Georg G. & Clemens N. sowie Victor S. & Christoph B. (je -4) vor Christian E. & Alexander H. (-2). In der Mix-Division gingen Julia H. & Dominik R. (-1) vor ex aequo Elisabeth D. & Stefan S. sowie Laura P. & Lucian D. (je +1) in Front.

Nach einer kurzen Mittagspause in der sehr positives Resümee über diesen doch eher selten gespielten Modus gezogen wurde sowie einer Stärkung am (wie immer bei uns) reichhaltig gedeckten Kuchenbuffet ging es gut gelaunt in die 2. Runde.
Nun durften sich die Teilnehmer*innen im Greensome-Modus beweisen, der eine etwas verschärfte Form des Modus in Runde 1 darstellt. Während Julia & Dominik in  der Mixed-Klasse die Führung verwalteten, dominierten Christian und Alex in der Open-Klasse diese Runde mit einer 8 unter Par eindrucksvoll.

Somit kam es zu folgendem Endergebnis:
OPEN-Division:                                             MIXED-Division:
1. Platz: Christian E. & Alexander H. (-10)     1. Platz: Julia H. & Dominik R. (-1)
2. Platz: Georg G.  & Clemens N. (-6)              2. Platz: Elisabeth D. & Stefan S. (+1)
3. Platz: Victor S. & Christoph B. (-5)              3. Platz: Tina & Dinko S. (+2)

Wir gratulieren den Siegern & Siegerinnen recht herzlich. Vielen Dank an unsere treuen IceCrush-Teilnehmer*innen und erfreulicherweise durften wir auch wieder das eine oder andere neue Gesicht begrüßen.
Weiters vielen Dank an die zahlreichen helfenden Hände bei den Vorbereitungen und Nacharbeiten des Turniers.
Detaillierte Ergebnisse findet ihr unter https://discgolfmetrix.com

Bis bald Andrea & Christian

 

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IceCrushSeries 2024 – Doubles-Fun-Challenge (Heat2)

Liebe Discgolf-Gemeinde!

Sportunion Discgolf Pannonia (dgP) lädt herzlich zum bereits 4. Mal zur Doubles-Fun-Challenge auf die Pfadfinderwiese zu uns nach Eisenstadt ein. Das sehr positive Feedback aus den letzten Jahr hat uns dazu bewogen, diese „Turnierform“ beizubehalten. Das Turnier ist Teil der IceCrushSeries 2024 und stellt den Heat2 dar. Wer somit um den Sieg der IceCrush-Serie 2024 mitspielen will, muss daran teilnehmen und zumindest 2 Rundenergebnisse abgeben.

Das Startgeld haben wir auf 15 Euro festgelegt, welches bitte rechtzeitig vor Turniereinstieg mit dem Vermerk „Doubles-Fun-Challenge“ auf unser Konto AT89 3300 0000 0131 2875 zu überweisen ist.

Die Doubles-Fun-Challenge kann grundsätzlich in jedem Modus (Best-Shot, Modified Best-Shot, Tough-Shot, Worst-Shot, Greensome, Alternate etc.) gespielt werden wenngleich ein Best-Shot-Doubles zwecks gutem Rundenergebnis am sinnvollsten scheint. Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet und erfolgt mit eigenem Konto über Discgolfmetrix. Jede(r) Spieler*in muss sich selbst anmelden, wobei die Teilnehmeranzahl unbeschränkt ist.
Vom 29.1.2024 bis 29.2.2024 kann jede(r) Spieler*in beliebig viele Doubles-Runden auf unserem rotem Tournament-Parcours in Eisenstadt mit einem beliebigen, ggf. auch wechselnden Partner spielen. Den Modus legen die beiden Spielpartner*innen fest und ersuchen ggf. um Unterstützung/Kontrolle der „Gegner“.
Das uns übermittelte Rundenergebnis (inkl. Spielmodus) eines Paares kommt für beide Spieler*innen in die Wertung. Die besten 2 Ergebnisse jedes/r Spielers/Spielerin egal mit welchem/r Partner*in und in welchem Modus werden zusammengezählt, bilden das Endergebnis des Turniers und werden in der Gesamtwertung der Serie berücksichtigt. Im Normalfall werden das wohl Best-Shot-Runden sein aber wer weiß – bei fehlender Modus-Angabe nehmen wir Best-Shot an. In regelmäßigen Abständen werden wir einen Zwischenstand der Gesamtwertung getrennt nach Klassen unter Berücksichtigung der besten 2 Rundenergebnisse veröffentlichen.
Die Doubles-Fun-Challenge selbst wird keine Sieger*innen haben, es wird aber sehr wohl Preise für Top-Runden und für andere besondere Leistungen analog dem Vorjahr geben. Dabei könnten auch durchaus andere Modi als Best-Shot ihre Berücksichtigung finden – Mut zahlt sich also möglicherweise aus.
Also anmelden -> einzahlen -> Doubles-Partner suchen -> „gegnerisches“ Doubles-Paar suchen -> Spielmodus wählen -> Runde(n) spielen -> Rundenergebnis inkl. Modus beider Paare per WhatsApp/SMS/Email an dgp schicken (wenn ihr über discgolfmetrix euren Score als Training auf unserem Parcours erfasst, könnt ihr am Ende die „url teilen“ und uns so gleich auf diesem Weg euer Rundenergebnisse mitteilen).
Sofern ihr kein „gegnerisches“ Doubles-Paar findet reicht ggf. auch ein(e) einzelne(r) Discgolfer*in, um eure Runde zu bestätigen. Eine solche, alleine gespielte Runde (natürlich jeweils nur 1 Wurf) kann uns auch als Best-Shot-Runde übermittelt werden.

Viel Spaß wünschen Andrea und Christian

Wichtige Informationen zum Ablauf:

Wir wollen darauf hinweisen, dass die Pfadfinder vermutlich an einigen Samstagen innerhalb des Turnier-Zeitraumes ihre Heimstunden abhalten werden. Deshalb darf an diesen Samstagen (Info folgt) zwischen 13.00 und 17.00 Uhr KEINE Runde für diese Challenge gespielt werden. 

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IceCrushSeries 2024 in Eisenstadt

Liebe Discgolf-Gemeinde!

Discgolf Pannonia freut sich Euch recht herzlich zur IceCrushSeries 2024 nach Eisenstadt einladen zu dürfen. Diese nun bereits zum achten Mal ausgetragene Winter-Serie steht heuer gänzlich unter dem Motto „unser roter, Standard-Parcours“, da alle Events auf diesem ausgetragen werden.

Wir starten diesmal am Sonntag, dem 28. Jänner 2024 mit einem 1tägigen Doubles-Turnier über 15 Bahnen des Tournament-Parcours in 2 unterschiedlichen Modi.
Danach folgt beginnend mit dem nächsten Tag (29. Jänner) bis 29. Februar 2024 die Doubles-Fun-Challenge über alle Bahnen des Tournament-Parcours analog den letzten Jahren, wobei nur die besten 2 Runden in die Wertung kommen. Genauere Infos dazu folgen zeitgerecht.
Womit wir auch gleich bei Teil 3 der Serie wären – dem abschließenden IronCityIceCrush (ICIC2024) am Sonntag dem 3. März 2024 über 15 oder 16 Bahnen des Tournament-Parcours voraussichtlich als PDGA-C-Tier.

Wie jedes Jahr kann die Serie nur jemand gewinnen, der an allen 3 Turnieren teilgenommen hat. Es werden die Gesamtsieger*innen in den Klassen MPO, FPO sowie MJ18 und FJ18 gesucht, wobei alle Würfe der 3 einzelnen Events addiert werden.

Vorerst aber mal die wichtigsten Daten für den 1. Teil der ICSeries 2024 – dem Razorback-Doubles am 28. Jänner 2024:

  • Wir spielen 2 x 15 Bahnen auf unserem Tournament-Parcours (ohne Bahn 4, 5 und 11) wobei Andreas Trondl erstmals als Turnierdirektor fungieren wird.
  • Während die erste Runde im Best Score Alternate Throw-Modus gespielt wird, geht es in Runde 2 im Greensome-Modus weiter.
  • Die Anmeldung erfolgt über discgolfmetrix ab 20.12.2023 – die Turniergebühr beträgt 25 Euro pro Team, wobei eine Open- und eine Mixed-Wertung angeboten wird.  Wie 2023 gibt es für Männer der Mixed-Division einen Bonus für die Gesamtwertung der Serie.
  • Um einen möglichst reibungslosen Ablauf ohne längere Wartezeiten bieten zu können, ist die Teilnehmeranzahl auf 30 Teams begrenzt.
  • Nachdem wir die Mittagspause aufgrund der Jahreszeit eher kurz halten wollen, kümmert Euch bitte um eine Selbstverpflegung. Kaffee und Kuchen wollen wir versuchen Euch gegen freie Spende anzubieten.
  • Die WC‘s bei der Pfadfinderhütte werden nicht geöffnet sein.

Wir freuen uns auf Euch – das dgP-Team.

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dgP-Vereinsmeisterschaften 2023

Nach 3 Jahren war es wieder mal so weit – unser Verein suchte eine neue Vereinsmeisterin bzw. einen neuen Vereinsmeister. Spielberechtigt waren alle ordentlichen dgP-Mitglieder und alle Jahreskartenbesitzer*innen mit Hauptverein-Option – somit 25 Personen. Knapp 2 Drittel davon fanden sich am Staatsfeiertag (26. Oktober) bei uns auf der Pfadfinderwiese bei perfekten äußeren Bedingungen ein und verbrachten einen wundervollen Discgolf-Tag in chilliger und familiärer Atmosphäre.

Zu Beginn konnte man sich am „kleinen“ von der Vereinsführung (genau genommen Andrea) zur Verfügung gestellten Frühstücksbuffet bedienen.
Danach ging es auf 11 Bahnen unseres roten Tournament-Parcours (1 bis 6 sowie 14 bis 18). Bei den Damen setzte sich Julia H. vor Elisabeth D. sowie Andrea K. und Conny H. in Führung. Sehr erfreulich ist hier anzumerken, dass unsere gesamte Pannonia Frauenpower am Start war. Bei den Herren dominierten David D. und der sehr stark spielende Andreas T. die 1. Runde gefolgt von dem Trio Mike B., Christian K. und Dominik R. Erwähnt werden sollte auch, dass sich Andi dankenswerterweise um das Scoring via Discgolfmetrix kümmerte.

Es folgte eine Stärkung am immer noch reichlich vorhandenen Buffet und viele interessante Gespräche über verschiedene Themen – immerhin trafen sich hier auch Spieler und Spielerinnen, die sich davor noch nie gesehen hatten.
Die 2. Runde wurde auf unserem blauen Pannonia-Parcours absolviert. Erneut standen 11 Bahnen (1 bis 7, 9 und 10 sowie 17 und 18) am Programm. Das Bild an der Spitze veränderte sich hier kaum – David D. und Julia H. verteidigten souverän ihre Führungen und blieben somit weiter erste Anwärter auf den Meistertitel. Auch sonst blieb die Reihenfolge bei den Damen unverändert. Lediglich bei den Herren zeigte „Altmeister“ Mike B. seine noch immer existierende Klasse und setzte sich an die 2. Stelle während Andreas T. knapp hinter Christian K. und Dominik R. auf den 5. Platz zurück rutschte.

Nach einer kurzen Pause stand im Golfstart-Modus zum Abschluss noch unser Razorback-Parcours bereit – für manche(n) Spieler*in ein absolutes Novum, da noch nie gespielt. Es sollte sich hier zwar keine Änderung im Klassement mehr ergeben aber doch den einen oder anderen sensationellen Wurf mit sich bringen.
Damit sicherten sich sowohl Julia H. bei den Damen als auch David D. bei den Herren einen Start-Ziel-Sieg und dürfen sich ab sofort Vereinsmeister*in unseres Vereins nennen.
Den Vizemeistertitel holen sich Elisabeth D. und Mike B. gefolgt von Andrea K. und Conny H. bei den Damen und einem geteilten 3. Platz durch Dominik R. und Christian K. bei den Herren.

Nach der Siegerehrung am Parcours lud der Verein noch zu einem abschließenden Essen in die Großhöfleiner Zeche ein, wo ein aus Vereinssicht perfekter Tag entspannt ausklang.

Wir bedanken uns für diesen tollen Tag bei allen Teilnehmer*innen und freuen uns bereits auf das nächste Jahr – Andrea und Christian.

 

 

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Wiener Landesmeisterschaften 2023

Am vergangenen Wochenende fanden (mittlerweile bereits traditionell) bei uns auf der Pfadfinderwiese erneut die Wr. Landesmeisterschaften statt. Auf dem gleichen Parcours wie im Vorjahr (Mix aus Bahnen unseres roten Tournament- und blauen Pannonia-Parcours) fanden sich an dem von den Vienna Hurricanes organisierten Turnier am Samstag zum Doubles 30 Paare und am Sonntag zum Einzel etwas mehr als 50 Teilnehmer*innen ein.

Das Wetter war bis auf den Sonntag Vormittag entgegen den windig angesagten Bedingungen für ein spätes Oktober-Wochenende ausgezeichnet und zahlreiche Spieler*innen unseres Vereins boten Top-Leistungen.
In der Mixed-Division des samstägigen Doubles traten unglaubliche 4 Pannonia Razorbacks-Team an und eines davon holte auch den Titel. Ab sofort dürfen sich Julia H. & David D. Wiener Landes-meister*in im Doubles nennen – herzliche Gratuation vom dgP-Team!
Die weiteren 3 Teams (Elisabeth D. & Stefan S., Andrea & Christian K. sowie Conny H. & Andreas T.) belegen den geteilten 4. sowie den 6. Platz. Für ein weiteres Stockerl fehlten letztendlich 2 Würfe.

Das Einzel am Sonntag war für den Verein dann noch erfolgreicher. In der Damen-Division schlug unsere Pannonia Frauenpower voll zu. Julia H. verteidigte ihren Vorjahres-Titel und holte sich somit die 2. Gold-Medaille an diesem Wochenende. Platz 2 im Turnier holte sich mit Elisabeth D. (geteilt mit Raphaela N.) eine weitere Pannonia Razorback-Dame.
Da beide jedoch im Rahmen der Wr. Landesmeisterschaften nicht spielberechtigt waren sicherte sich mit Conny H. (hinter Veronika Z.) die 3. Dame im Bunde als Turnier-Fünfte den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften.
In der Herren-Division ging es bis zum Schluss eng zu und mit David D. war der derzeit wohl stärkste Razorback-Mann mittendrin statt nur dabei. Bis knapp vor Ende auf gutem Weg zum Wiener Vizemeistertitel wandte sich letztendlich das Glück gegen ihn. In einem Stechen um den 2. Platz reichte es mit viel Pech bei 2 Würfen „nur“ zum 3. Platz, noch knapp abgefangen von Christoph B. und dem neuen Landesmeister Lucian D.

Das dgP-Team gratuliert herzlich zu all diesen Stockerlplätzen und selbstverständlich auch zu jenen in den anderen Divisionen. Ebenso ein großes Dankeschön an unsere „Helferlein“ vom Verein.

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Platz 6 und 8 bei den österr. Team-Staatsmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden auf unserem Parcours in Eisenstadt die österr. Team-Staatsmeisterschaften 2023 statt. Bei im Vorfeld herrlichen und an den Turniertagen selbst etwas unbeständigen Wetter fanden sich 20 Teams aus ganz Österreich ein, um sich der von „GoldeN Nutputters DiscGolf Club“ organisierten Herausforderung zu stellen.

Die Aufstellung unserer Teams war darauf ausgerichtet, dass sich Beide für die Top16 und somit für die 1. Matchplayrunde qualifizieren können. Der Plan ging nicht nur auf sondern übertraf alle Erwartungen, denn beide Teams schlugen sich mehr als beachtlich:

Team Pannonia Razorbacks –> Platz 6

(v. l. n. r.)
Andreas T.
Cornelia H.
Andrea Klima (Captain)
Elisabeth D.
Stefan S.

Team DGP –> Platz 8

(v. l. n. r.)
David D.
Matthias S. (nur Sonntag)
Dominik R.
Julia H.
Christian Klima (Captain)

Mit beeindruckenden Ergebnissen im Scoreplay schaffte es das „Team Pannonia Razorbacks“ sogar in die Top 8. Das „Team DGP“ spielte zwar solide aber mit Luft nach oben und erreichte schlussendlich mit dem 11. Zwischenrang keineswegs ein Top-Resultat aber sicher das gesteckte Ziel. Natürlich konnte man sich den einen oder anderen „netten“ Kommentar des lt. Papierform schwächeren Teams anhören.
Und ja ihr habt Euch nicht verlesen – wir hatten 4!!!! Damen in unseren Reihen.
Da insgesamt nur 7 Damen beim Turnier teilnahmen, stellten wir somit deutlich mehr als die Hälfte. Ein Hoch auf die Pannonia FrauenPower und ein großes Dankeschön an Conny, Elisabeth, Julia & Andrea für deren Einsatz. Julia ist hier leider nicht am Foto, da sie die FrauenPower im anderen Team darstellte.

In der 1. Matchplayrunde entging man haarscharf einem direkten Duell, da hier der 1. gegen den 16., der 2. gegen den 15. usw. antrat. Die anfängliche Enttäuschung (wir hätten uns gefreut, gegeneinander zu spielen) wich jedoch bald der Hoffnung, dass beide Teams eine Runde weiter kommen könnten und so kam es auch. Nach einem Duell auf Augenhöhe gegen unser Herzensteam aus KUMM sollte das Glück Andrea’s Team in einer CTP-Entscheidung hold sein und den Aufstieg bringen. Christian’s Team setzte sich nach einer Leistungssteigerung gegen das nach dem Scoreplay besser gereihte Team aus Klagenfurt durch. Somit standen beide Team bereits fix unter den Top 8 und die Freude bei uns allen  war dementsprechend groß.

In der 2. Matchplayrunde am Samstag Nachmittag setzte es jeweils Niederlagen gegen Top-Teams, wenngleich es enger war als erwartet. Die Pannonia Razorbacks trafen auf den späteren Sieger aus Graz und zogen mit einer 1:2-Niederlage knapp den Kürzeren, wobei der Favorit bis knapp vor dem Ende gefordert werden konnte. Team DGP hielt zwar gegen die Hurricanes aus Wien lange gut mit, musste sich aber letztendlich ebenso mit 1:2 geschlagen geben.

Die 3. und 4. Matchplayrunde am Sonntag brachte dann nochmals einen beeindruckenden Sieg für Andrea’s Team und eine nachfolgende Niederlage wodurch der 6. Gesamtrang fixiert wurde. Team DGP ließ trotz Verstärkung durch Matthias erneut einige Chancen in den Duellen liegen und beendete nach 2 weiteren Niederlagen das Turnier am 8. Gesamtrang. Es kam leider auch am Sonntag wieder nicht zu einem direkten Duell der beiden Teams, obwohl die Chancen dafür gar nicht schlecht standen.

Letztendlich bleiben viele wunderschöne Eindrücke von diesem neuen Format im Gedächtnis und selbstverständlich sind wir sehr stolz auf die Ergebnisse und noch mehr auf die Leistungen unserer Teams und noch viel mehr auf unsere Damenquote!

Ordnungshalber muss erwähnt werden, dass Andrea an Fotos ihres Teams gedacht hat während Christian das von seinem Team verabsäumt hat.

Ein großer Dank von Andrea und mir an die zahlreichen helfenden Hände im Vorfeld des Turniers und auch selbstverständlich auch danach.

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Elisabeth D. & Stefan S. holen Doubles-ÖM-Medaille

Herzlichen
Glückwunsch
an
Elisabeth & Stefan!

Discgolf Pannonia freut sich bekanntgeben zu dürfen, dass unsere neuen Mitglieder Elisabeth D. und Stefan S. bei den österreichischen Doubles-Meisterschaften 2023 die Bronze-Medaille errungen haben.

3 Razorback-Teams hatten sich am vergangenen Wochenende bei teilweise Traumwetter auf dem Hochrindl (Kärnten) eingefunden, um sich der Doubles-Herausforderung in der Mixed-Division zu stellen.
Während Elisabeth & Stefan vorallem in der Bestshot-Runde am Samstag Vormittag „ablieferten“ und mit dem vorläufigen 2. Platz den Grundstock für ihren Stockerlplatz legten, war die Performance der beiden anderen Teams (Cornelia H. & Andreas T. sowie die „Oldies“ Andrea K. & Christian K.) eher als ausbaufähig zu betrachten. Eine Bogey-freie Runde alleine hilft halt auch nicht wirklich weiter, wenn man die Birdies nicht macht.
Der Samstag Nachmittag im Alternate-Modus sollte das konservative und solide Spiel von Andrea & Christian allerdings belohnen und sie mit der 2t-besten Runde in der Mixed-Division auf den 5. Gesamtplatz nach vorne bringen. Elisabeth & Stefan benötigten 1 Wurf mehr und hielten damit souverän den 2. Platz ex aequo mit den späteren Silber-Medaillen-Gewinner*innen Sonja H. & Sascha D (ebenso Gratulation dazu).
Am Sonntag Vormittag war dann nochmals Bestshot jedoch in der leicht veränderten Modified-Variante angesagt. Eine neuerliche Bogey-freie Runde mit 4 Birdies von Andrea & Christian und drittbeste Mixed-Runde stellte den dgP-Vorstand zwar sehr zufrieden, mehr als der 4. Gesamtrang war aber nicht mehr drinnen. Zu gut war die Leistung der Bronze-Medaillen-Gewinner, die erneut nur 1 Wurf auf die beiden verloren und vorallem mit dem 3. Birdie auf der Insel Nervenstärke bewiesen. Conny & Andi sicherten sich mit einer soliden dritten Runde den 7. Gesamtrang.

Detaillierte Scores findet ihr unter https://discgolfmetrix.com/2423568
Natürlich gratulieren wir auch herzlichst den neuen Österr. Meister in der Mixed-Division Laura P. & Lucian D. und den sowie allen Medaillen-Gewinner in der Open-Division.

Nachfolgend einige Eindrücke von unseren 3 Paaren – Fotos: (c) schretter.at / UDGVH

 

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Masters-Europameisterschaften 2023 – ein Wunsch geht in Erfüllung

Der nachfolgende Bericht schildert in kurzen Worten wie ein langjähriger Wunsch von Christian K. in Erfüllung geht. Eine laufende Erweiterung bis zum Ende der EM ist geplant.

Vor  vielen Jahren hab ich Andrea mal gesagt, dass ich Österreich gerne bei  einer Europameisterschaft vertreten würde. Das Schicksal wollte es scheinbar so, dass dieser  Wunsch heuer in Erfüllung geht. Ich darf  in der MP50-Klasse an den Masters-Europameisterschaften in Szarvas (Ungarn) teilnehmen.
Obwohl der Zeitpunkt nicht perfekt ist, stelle ich mich gerne dieser Herausforderung. Theoretisch gab es die Möglichkeit einer Teilnahme schon seit Anfang des Jahres aber jetzt hätte ich nicht mehr damit gerechnet. Seit der ÖSTM in Graz habe ich kaum noch gespielt und natürlich noch weniger explizit trainiert und mein Fokus lag ganz klar auf der Betreuung und  Weiterentwicklung unseres Parcours in Eisenstadt aber erstens kommt es bekanntlich anders und zweitens als man denkt.

Samstag 12.8. bis Samstag 19.8. (T-10 bis T-4)
Seit dem Wissen über mein EM-Antreten kann ich nicht leugnen, dass mein Kopf zumindest zeitweise beim Discgolf ist. Das war auch diese Woche in Kroatien so. Ich habe die Zeit zwar genossen zeitgleich aber auch versucht, sie aus Discgolf-Sicht sinnvoll zu nutzen. Unser mobiler Korb durfte wieder mal einen Ausflug machen und in den Urlaub begleiten.
Eine Putting-/Approach-Zone war leicht zu finden und so konnte ich auch etwas trainieren und mir vorallem die zusammen mit Norbert E. im Frühjahr erarbeitete neue Putt-Routine wieder ein wenig in Erinnerung rufen.
Mithilfe des Caddybook’s und Videos von den CEDGC 2021 konnte ich mir auch schon einen ganz guten Überblick über den Parcours verschaffen und weiß somit halbwegs, was mich erwartet.

Sonntag 20.8. (T-3)
Nach der gestrigen Heimreise aus Istrien heißt es heute zuhause in Wien nochmals Kräfte sammeln und morgen früh folgt dann zusammen mit Andrea die ca. 4,5 Stunden dauernde Anreise nach Szarvas. Eines scheint schon mal klar zu sein – es wird heiß!!!

Montag 21.8. (T-2)
Nach störungsfreier Anreise um ca. 10.15 Uhr in Szarvar bei strahlend blauem Himmel angekommen. Nach der Besichtigung des Österreich-Appartements in dem offiziellen Spieler*innen-Ressort haben wir unsere Unterkunft bezogen. Aus logistischen Gründen war dieser Weg sinnvoller – nennen wir es für die nächsten Tage Österreich-Haus.
Nach dem Check-In bei der Turnierzentrale folgte zusammen mit Fabian und Andrea ein Abgehen des Parcours, um sich ein genaueres Bild von den einzelnen Bahnen machen zu können. Mein mir aufgrund des Caddybook’s und der Videos aus 2021 bereits zurecht gelegter Gameplan wurde dabei grossteils bestätigt. Selbstverständlich war aber hier und dort eine kleine Korrektur notwendig – vorallem hinsichtlich aggressiven versus konservatien Spiel.
Um 16.15 Uhr begann dann zusammen mit Otfried und Gerhard die 1. Trainingsrunde. Andrea war schon voll im Österreich-Look gekleidet.
Gleich vorweg – ein wirklich tolles Layout. Aufgrund der geografischen Lage zwar kaum Niveau-Unterschiede aber sonst ist alles dabei – Bahnen mit  Vor-/Nachteilen für Links- bzw. Rechtshänder, enge Waldschneisen sowie offene Fairways – kurzum ein würdiger Parcours für die Masters-Klasse, eher auf der technischen Seiten und nicht unbedingt für Weitwerfer.
Um 13.15 bei vorhergesagten 37 Grad starte ich morgen meine 2. Trainingsrunde und werde versuchen die wenigen Korrekturen meines Gameplans umzusetzen. Weitere Fotos findet ihr unter Fotos/Masters-Europameisterschaft 2023.

Dienstag 22.8. (T-1)
Der letzte Tag vor Turnierbeginn begann mit einem chilligen Frühstück auf unserer Terrasse. Fabian und Andrea lenken mich immer wieder ab und helfen mir, nicht nur ans Discgolfen zu denken. Sehr angenehm, dass sie dabei sind. Spüre aber gleich, wenn ich an die Bahnen denke, dass der Puls etwas ansteigt. Um 13.15 Uhr begann ich die 2. Trainingsrunde zusammen mit 3 Briten. Die natürliche Sauna war kostenlos inbegriffen. Kaum verschwitzt – warum sollte das auch nach 4 Stunden bei 36 Grad sein – ging es gleich weiter zur Eröffnung inkl. Flaggenparade aller 26 teilnehmenden Nationen.
Aber nochmals zurück zur 2. Trainingsrunde. Habe zwar nicht mitgeschrieben aber es dürfte wohl eine Plus 4 mit 1 Birdie und 5 (2 davon eher dummen) Bogeys gewesen sein. Es hat sich aber jedenfalls gezeigt, dass mein eher konservativer Zugang auf diesem Parcours keineswegs falsch ist. Werde daher auch auf der morgigen Runde an diesem Gameplan festhalten. Was der heutige Score bedeutet, kann ich nicht wirklich beurteilen. Vom Gefühl her würde ich ca. ein Rating von 920 sagen – morgen weiß ich sicherlich mehr.
Mit meinem Spiel selbst bin ich nicht unzufrieden. Fast alle Linien getroffen, wie immer die eine oder andere Annäherung vergeigt und 1 Putt ausgelassen, wobei ich kaum putten musste. Morgen noch einen kleinen Tick konzentrierter ans Werk gehen und dann sollte es schon passen. Meine Nervosität hält sich noch in Grenzen aber morgen um 11.30 Uhr sieht es wahrscheinlich etwas anders aus – da Beginnt meine 1. EM-Runde.
Jetzt schon vielen Dank an Alle, die an mich denken und noch viel mehr an Jene, die mir bereits persönlich Glück gewunschen haben – natürlich muss ich selbst spielen, aber es hilft schon, wenn man soviel Zuspruch erhält. Bis morgen nach einer hoffentlich positiven Runde.

Mittwoch 23.8. (Tag X)
Heute war es so weit – habe meine 1. Runde bei einer Europameisterschaft für Österreich gespielt. Gleich vorweg – natürlich kann ich besser spielen als die +12 (Rating ca. 880) aber ich hatte Spaß und konnte es genießen. Vom Gefühl her war es eine +7 oder +8 und daher fühlt sich das Ergebnis auch deutlich besser an, als es tatsächlich ist.

Aber der Reihe nach:
Ich könnte es mir nun leicht machen und sagen, dass ich so nervös war aber das stimmt einfach nicht. Klar war ich ein wenig aufgeregt und das hat mir sicher auch den einen oder anderen Wurf speziell auf den ersten 4 Bahnen gekostet aber ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Die „Verschlechterung“ zu gestern ist viel mehr den deutlich windigeren Bedingungen und meiner Dummheit zuzuschreiben, dass man von einem Gameplan nicht abweichen sollte.
Die Bogeys auf den Bahnen 1, 2 und 4 zum Start schreibe ich mal der leichten Anspannung zu und dem damit verbundenen fehlendem Commitment (hasse zwar dieses Wort aber es passt halt hier ganz gut) zu. Die Würfe waren zwar nicht schlecht aber halt immer 1 oder 2 Meter zu weit links oder rechts bzw. etwas zu hoch oder zu nieder.
Von Bahn 5 bis 7 hat dann alles perfekt zusammengepasst und 3 souveräne Par’s waren die Folge. Leider unterbrach ich mir dann selbst mit dem wohl schlechtesten Wurf des Tages diesen Flow. Vom Tee nach ca. 30 Meter ins OB bei einer 180m-Bahn zu werfen, ist nicht gerade hilfreich. Nach 2 unglücklichen weiteren Würfen und einem sehr gelungenen Sidearm-Approach aus ca. 60 Meter konnte ich mit einem 8m-Putt wenigstens noch das Triple-Bogey verhindern.
Die nächsten Bahnen waren von einem Auf und Ab sowie Glück und Pech geprägt. Nach einem unglücklichen Kick und einer misslungenen Annäherung (jeweils Bogey) fand ein Approach aus ca. 30 Meter zum Par auf Bahn 12 sein Ziel.
Dann folgte auf Bahn 14 und 15 die nicht gerade sinnvolle Entscheidung vom Gameplan abzuweichen und etwas mehr zu riskieren – ein sehr dummes Bogey gefolgt von einem noch ärgerlicheren Doppelbogey waren die Folge. Die Rückkehr zum ursprünglichen Gameplan war zwar richtig wenngleich ich noch 2 weitere Bogeys hinnehmen musste. Jenes auf Bahn 18 war aufgrund meiner Spielanlage eingeplant, jenes auf Bahn 17 nicht. Hier wollte die Disc in der Insel einfach nicht liegenbleiben, durchquerte ca. 25 Meter Fairway, um dann 30 cm im OB liegen zu bleiben.
Resumee: Dank der Unterstützung von Fabian und Andrea hier Vorort und euren vielen aufbauenden Worten im Vorfeld konnte ich die Runde trotz meinem bei weitem nicht perfekten Spiel genießen und hatte Spaß – außer für ca. 15 Minuten auf Bahn 14/15. Werde wohl alt, da ich anscheinend lerne, mit weniger guten Scores umzugehen. So gesehen habe ich hier schon gewonnen und das kann mir keiner mehr nehmen.
Für morgen nehme ich mir vor, IMMER am Gameplan festzuhalten und auf die Experimente zu verzichten – mal schauen, ob es mir gelingt.

Donnerstag 24.8. (Tag 2)
Der Tag begann für Fabian, Andrea und mich schon um ca. halb5, da unser Sohn von Szolnok mit dem Zug zurück nach Wien fuhr. Nach 2 Stunden „aufwärmen“ im Auto, erneutem Frühstück auf unserer Terrasse und „richtigem“ Aufwärmen begann ich um 11.40 Uhr meine 2. Runde. Spaß hatte ich wieder fast die ganze Zeit und eigentlich fühlte sich mein Spiel besser an, als ein 903er-Rating – aber wir sind halt bei einer EM und da ist eine +7 nicht mehr wert. Da Fabian nun nicht mehr da war und die Welt bekanntlich nobel zu Grunde geht, wechselte ich meinen Caddy.

Die Bedingungen waren wieder heiß – welch Überraschung – aber nicht ganz so windig wie am Vortag. Nach vorsichtigem Beginn und starkem Approach über 60 Meter rettete ich aus 6 Meter das Par auf Bahn 1. Wollte auf Bahn 2 der Birdie-Putt noch nicht fallen, so holte ich mir es nach einem solidem Par auf Bahn 3 auf der Bahn 4. Nach 2 genialen Würfe musste ich mich dafür nur mehr aus ca. 3 Meter belohnen. Die Bahn 5 spielte ich schweren Herzens (Gameplan!!!!) konservativ zum Par zu Ende während mir auf der Bahn 6 die Annäherung im Wind nicht gelang und ich das 1. Bogey kassierte. Aber mit Par nach 6 Bahnen konnte ich gut leben.
Nach dem Par auf der Insel in konservativer Spielweise und soliden Spiel auf der Bahn 8 vergab ich leider den Par-Putt aus ca. 6 Meter – es sollte leider nicht der Einzige bleiben.
Damit riss ein wenig der Faden und auch der Spaßfaktor war für die nächsten ca. 20 Minuten etwas kleiner als sonst. Eine kleine Abweichung vom Gameplan (Core als Drive statt Stand-Still) und etwas Pech führten zu einem DoubleBogey auf der 9 gefolgt von einem vom Korb wieder ausgespuckten 4m-Putt auf der 10 zum Bogey. Auf der 11 konnte ich mit Hilfe des Korbes das Bogey retten und ab dann war ich wieder im Flow. Musste ich auf der Bahn 12 noch mit einem 7m-Putt das Par „retten“ folgten TapIn-Pars auf den Bahnen 13 – 16. Während auf der Bahn 17 der Birdie-Putt erneut nicht fallen wollte, wurde auf Bahn 18 das erwartete Bogey zu einem DoubleBogey. Mein 3. Wurf (Drive als Approach) landete im Wald, was weitere 3 Würfe nach sich zog.
Resumee: Für meine wenige Spielpraxis in den letzten 2 Monaten war ich mit der Leistung recht zufrieden, wenngleich die 3 vergebenen Putt’s natürlich schmerzen und zumindest 2 davon vermeidbar waren. Meine aktuelle Spielstärke (und das ist halt derzeit nicht viel über einem 900er-Rating) in einer EM auch tatsächlich abrufen zu können, ist für mich Grund genug, um mit Freude auf morgen blicken zu können – evt. geht sich ja noch eine kleine Verbesserung aus. Ich bin stolz auf mich, dass ich einen weiteren EM-Tag genießen konnte und blicke entspannt von unserem Steg Richtung Parcours.

Freitag 25.8. (Tag 3)
Mein letzter Spiel-Tag bei der Masters-EM. Es war mir schon im Vorfeld klar, dass es sehr schwierig werden würde, den Cut bei der Hälfte des Teilnehmerfeldes für den Samstag zu schaffen. Daher ging ich auch relativ entspannt erneut um 11.40 Uhr auf die Runde. Es war wieder etwas windiger als zuletzt aber diesmal eher mehr schwül als heiß.
Man sollte glauben, dass ich nach meiner besten Runde (+5 und ca. 935er-Rating) am zufriedensten bin aber das stimmt leider nicht ganz. Ich habe zwar wirklich bis auf wenige Ausnahmen starkes Discgolf gezeigt aber das Ergebnis passt nicht ganz dazu. Details folgen gleich. Heute waren es „nur“ ca. 5 Minuten, wo der Spaß nicht ganz so groß war aber lest selbst.

Nach dem besten Drive auf Bahn 1 und 2 konservativen weiteren Würfen, notiere ich zu Beginn ein sicheres Par, welchem auf Bahn 2 und 3 strikt nach Gameplan 2 weitere Par’s folgen. Der Drive auf Bahn 4 ist nicht ganz auf der Linie (es sollte der einzige an diesem Tag bleiben) und nach gutem Scrambling vergebe ich mit einem „Gemurkse“ (anders kann man es leider nicht nennen, denn Putt wäre dafür eine Beleidigung) aus ca. 6 Meter das Par. Nach gelungenem Drive und einem der besten Würfe bei dieser EM landet meine Disc auf der Bahn 5 so unglücklich im Wald, dass ich mir mit dem 3. Wurf trotz nur mehr ca. 15 Meter keine Putt-Chance erarbeiten kann und fange mir ein unverdientes Bogey ein. Nach soliden und teilweise wirklich starken Würfen bleibt mein Gesamtscore nach Par’s auf den Bahnen 6 bis 8 bei zufriedenstellenden +2. Die Bahn 9 hielt für mich wie am Vortag ein „Up and Down“ parat. Nach diesmal zwar konservativen aber misslungenen Beginn und erneut gutem Scrambling eröffnet sich für mich doch noch eine Par-Chance aber die Annäherung aus ca. 55 Meter ist nicht gut genug für einen machbaren Putt. Nach diesem Bogey passt bis zum 2. Wurf auf der Bahn 16 alles zusammen. Ohne Nachdenken spiele ich ein Par nach dem Anderen, habe 1 x auch etwas Glück, vergebe aber auch die eine oder andere Birdie-Möglichkeit. Der Approach aus nur ca. 20 Meter misslingt allerdings auf der 16 – verstehe noch immer nicht warum – und aus Wut gepaart mit Unsicherheit vergebe ich den ca. 5m-Putt. Nach kurzem Ärger bin ich guten Mutes, mir den „verlorenen“ Wurf auf der 17 zurückzuholen und mir gelingt ein perfekter Drive auf dieser 2. Insel. Aus ca. 3 Meter mache ich selbstbewusst den Putt mitten in den Korb. Leider muss ich beim Aufheben des Markers feststellen, dass da noch ein dumpfes Geräusch zu hören war und tatsächlich. Von Andrea und meinen Mitspielern wird mir erzählt (ich selbst sah es ja gar nicht mehr), dass die Disc wieder – auf welchem Weg auch immer – aus dem Korb heraussprang. Es folgten die zuvor erwähnten ca. 5 Minuten „Erholungsphase“, da wir ohnehin auf der 18. Bahn warten mussten. Der Gameplan sah ein Bogey vor und das wurde es auch, wenngleich ich aus dem Vortag hätte lernen und mit etwas angepasster Spielweise das Par hätte retten können.
Wie gesagt – toller Tag, den ich in vollen Zügen genießen konnte. Einziger Wermutstropfen bleibt der dumme Approach-Fehler auf der 16 und das erneut etwas holprige Putten.

Danke an meine heutigen Flightpartner
– Christof aus der Schweiz
– Thomas aus Dänemark
– und zum dritten Mal Rasko aus Kroatien

Samstag 26.8. (letzter Tag)
Da ich beim heutigen Finale der MP50-Klasse nicht dabei bin (Cut bei der Hälfte des Teilnehmerfeldes) beginnt der Tag für Andrea und mich schon um ca. 5.00 Uhr früh. Wir gönnen uns – natürlich in Absprache mit der Turnierdirektion – eine alleinige Runde auf dem Parcours bei Sonnenaufgang. Bis zum Start der Finalrunden in den einzelnen Klassen um ca. halb 8 schaffen wir 11 Bahnen. Nach der Siegerehrung am Nachmittag sollten die restlichen Bahnen folgen. Letztendlich spiele ich auf dieser unterbrochenen und später fortgesetzten Runde eine Plus 8 und Andrea auf dem C-Layout für die FP50-Klasse ein Plus 10. Während bis zum frühen Nachmittag um die Medaillen gekämpft wird gönnen wir uns nach unserer frühen Aktivität etwas Ruhe, spazieren durch die weitläufige Parkanlage und sehen uns dann die letzte Bahn der MP40-Klasse live an.
Am nächsten Tag sollte dann nochmals eine morgentliche Doubles-Runde von Andrea und mir und die Heimreise nach Wien folgen.

Mein Resumee dieser Masters-EM kann man in 1 Wort zusammenfassen: GENIAL
Ich habe fast jene einzelne Minute hier sehr genossen und mir somit Erinnerungen geschenkt, welche mir keiner mehr nehmen kann. Ein großes Dankeschön an meine Familie – ohne sie, wäre mir das kaum gelungen – und an viele von Euch, die mich mit ihren Worten unterstützt haben.
Ich hoffe, dass ich Euch mit den täglichen Berichten ein wenig an meiner Stimmung und meinen Gedanken teilhaben lassen konnte und beende dieses größte Abenteuer meiner bisherigen Discgolf-Karriere mit 2 Bildern, die diese Woche perfekt zusammenfassen.
Bis hoffentlich bald – Euer Christian

PS: Vielleicht hat dieser Bericht ein wenig geholfen, dass der/die Eine oder Andere überhaupt mitbekommen hat, dass eine Masters-Europameisterschaft mit österr. Beteiligung stattgefunden hat – auf der österr. Verbandsseite ist bisher leider kein Hinweis diesbezüglich zu finden.

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grüner Rookie-Parcours wird zu gelben Razorback-Parcours

Nun hat unser Maskottchen auch einen eigenen Parcours – aus dem grünen Rookie-Parcours wird der gelbe Razorback-Parcours.

Um unseren bisherigen Einsteiger-Parcours noch besser in unsere beiden 18-Bahnen-Parcours „Tournament“ und „Pannonia“ zu integrieren und evt. gefährliche Situationen so gut wie möglich zu entschärfen, haben wir ihn etwas umgestaltet. Die bisherigen Rookie-Bahnen 5 und 10 wurden durch 2 neue Bahnen (8 und 10) ersetzt und die Rookie-Bahn 6 leicht verändert.
Da durch dieses Re-Design alle Teesigns ausgetauscht werden mussten, haben wir auch gleich eine schon länger geplante Idee umgesetzt und unser Maskottchen als Namensgeber ins Spiel gebracht.

Nicht nur das der Parcours nun den Namen „Razorback“ und die Farbe gelb trägt, hilft das Maskottchen euch auch beim Spielen.
Es gibt Auskunft über die durchschnittlich benötigten Würfe (das BeginnerAverageResult) sowie die entsprechenden Meter einer Bahn und zeigt euch die Richtung, wohin gespielt werden muss. Wenn es euch irgendwann auch noch die zu verwendende Disc vorschlägt, kann es fast schon selbst spielen.

Als Herausforderung für geübte Spieler*innen bleibt weiterhin, die 10 Bahnen mit max. 20 Würfen zu absolvieren.
Wir wünschen Euch viel Spaß – Andrea & Christian

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Julia H. holt Staatsmeisterschaft-Medaille

Herzlichen
Glückwunsch
an
Julia!

Discgolf Pannonia freut sich bekanntgeben zu dürfen, dass die stärkste Dame unter den Pannonia Razorbacks bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 2023 in Graz-Mariatrost die Bronze-Medaille errungen hat.
Hatte sie nach dem 1. Tag noch die Führung inne und belegte nach dem 2. Tag ex aquo mit Sophie B. den 2. Platz musste sie sich letztendlich nur ihr und der neuen Staatsmeisterin Laura P. geschlagen geben. Mit 3 konstanten Toprunden über ihren derzeitigen PDGA-Rating hält sie weitere Medaillen-Aspirantinnen in Schach und schnappt sich letztendlich souverän die 1. Medaille in ihrer Discgolf-Karriere.

Das gesamte dgP-Team ist stolz auch Dich.

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